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Kürzungen in der Jugendhilfe mit offenem Ausgang
Nachdem die Wirtschaftskrise zumindest mit den finanziellen Auswirkungen den Weg in den Freistaat gefunden hat, suchen die Ressorts nun nach Einsparungspotenzialen.
Während das Wirtschaftsministerium über freigegebene dreistellige Millionenbeträge für den Straßenbau jubelt, werden wohl vor allem Bildung und Soziales harte Eingriffe hinnehmen müssen. So informierte Sozialministerin Christine Claus den Landesjugendhilfeausschuss kürzlich über eine beabsichtigte Kürzung im Bereich der so genannten "freiwilligen Leistungen" in voraussichtlich zweistelliger Millionenhöhe. Die sächsische SPD-Fraktion bezifferte das Einsparungspotenzial mit 14,4 Millionen Euro.
Die landesweiten Träger der Jugendhilfe fürchten nun um ihre Existenz. Besonders dramatisch ist der gegenwärtige Schwebezustand. Einerseits erhielten die Träger bislang keinerlei Informationen zur Förderung in diesem Jahr und andererseits wurde zahlreichen Trägern kein "vorzeitiger Maßnahmebeginn" gewährt. Dies bedeutet für diese Träger, dass alle Ausgaben seit Jahresbeginn auf eigenes Risiko gehen, von der Miete bis zu den Personalkosten.
CORAX erfuhr auf Anfrage aus dem Sozialministerium, dass mit den Trägern Gespräche geführt werden und dass die Bescheide in den nächsten Wochen ergehen. Eine Angabe über die Höhe der Kürzung machte der Ministeriensprecher nicht.
Carsten Schöne
(veröffentlicht in CORAX- Magazin für Kinder- und Jugendhilfe 01/ 2010)
Die landesweiten Träger der Jugendhilfe fürchten nun um ihre Existenz. Besonders dramatisch ist der gegenwärtige Schwebezustand. Einerseits erhielten die Träger bislang keinerlei Informationen zur Förderung in diesem Jahr und andererseits wurde zahlreichen Trägern kein "vorzeitiger Maßnahmebeginn" gewährt. Dies bedeutet für diese Träger, dass alle Ausgaben seit Jahresbeginn auf eigenes Risiko gehen, von der Miete bis zu den Personalkosten.
CORAX erfuhr auf Anfrage aus dem Sozialministerium, dass mit den Trägern Gespräche geführt werden und dass die Bescheide in den nächsten Wochen ergehen. Eine Angabe über die Höhe der Kürzung machte der Ministeriensprecher nicht.
Carsten Schöne
(veröffentlicht in CORAX- Magazin für Kinder- und Jugendhilfe 01/ 2010)


